Wilkomme in Drechterland Die Dorfskerne | | | |
Bis 1970 waren Venhuizen (mit Hem), Wijdenes (mit Oosterleek) und Schellinkhout selbständige Gemeinden mit eigenen Gemeindevorstand. Im Rahmen der Neueinteilung wurden diese Gemeinden zu einer Gemeinde zusammengelegt und so entstand ein weitgefächertes ländliches Gebiet zwischen dem IJsselmeerdijk und der Landstrasse N506 von Hoorn nach Enkhuizen. Die neue Gemeinde hat eine Oberfläche von 5.665 ha. Die meisten Einwohner wohnen in den Kernen Venhuizen und Hem. Hier wohnen fast 5.500 Menschen. In Wijdenes und Oosterleek wohnen insgesamt etwa 1.400 Einwohner und in Schellinkhout fast 800. In Venhuizen wohnten am 1. Januar 2002 7.861 Einwohner.
Die Entstehung der Dorskerne
Die ersten Menschen haben hier in den waldigen Gebieten schon 2000 Jahre vor Christus gewohnt. Der Name Schellinkhout weist auf diese Tatsache hin. Die prähistorische Behausung ist in den höher gelegenen Gebieten, der alten Sandbucht der ehemaligen Zuiderzee. zu finden. Während der große Flurbereinigung in Westfriesland wurden Bauernhöfe gefunden, wo etwa 70 Kühe einer kleineren Sorte gehalten wurden. Das steigende Wasser hat die Menschen gezwungen Deiche anzulegen. Der Westerbuurt und der Oostergouw in Venhuizen sind noch sichtbare Reste von den ersten Deichen.
Von der jüngsten Geschichte unserer Dörfer sind 37 Reichsmonumente, 4 Provinzmonumente und einige hundert wunderschöne Gebäude, von denen etwa 44 auf der Monumentesliste der Gemeinde stehen erhalten. 585 der insgesamt 2.825 Wohnungen sind Sozialwohnungen. Diese werden verwaltet von der Wohnungsstiftung ‚De Woonschakel’. Neubau in Venhuizen wurde bis vor kurzem in dem Wohnviertel 't Padland realisiert. Dieser Neubau befindet sich in der abschließenden Phase. | Hem |  |
Bedeutet ‚Wohnort’. Das Wort stammt von dem germanischen Wort ‚Heim’. Hem kommt schon auf einer Landkarte von ‚Hollands Noorderkwartier’ aus 1288.
1343 begegnen wir diesem Namen auf einer Karte in der Zusammensetzung Rottaerdshem. (vermutlich nach einen Einwohner benannt).
Der Name ‚Hem’ kommt noch sechsmal als Ortsname vor, nämlich in Norwegen (1x), in Dänemark (3x) und in Frankreich (2x).
Deekannteste Hemmer ist ohne Zweifel Govert Maartensz. Oostwoud (1671-1723) gewesen.
Vor allem die Jugend von Hem besucht regelässig die Website Hem-City. Wir weisen Sie gerne durch diesen link auf diese Website.
| Oosterleek |  |
Kein weitere information | Schellinkhout |  |
Schellinkhout macht seit der Neueinteilung in 1970 Teil von der Gemeinde Venhuizen aus. Hier wohnen jetzt fast 1000 Einwohner. Die ersten Einwohner dieser Gemeinde wohnten hier in den waldigen Gebieten schon etwa 2000 Jahre vor Christus. Der Name Schellinkhout weist auf diese Tatsache hin. Die prähistorische Behausung ist auf den höher gelegenen Gebieten, der alten Sandbucht der ehemaligen Zuiderzee zu finden. Während der große Flurbereinigung in Westfriesland wurden Bauernhöfe gefunden, wo etwa 70 Kühe, einer kleineren Sorte gehalten. Das steigende Wasser hat die Menschen gezwungen Deiche anzulegen. Ausführliche Information über die Geschichte von Schellinkhout wurde aufgezeichnet von Gerben Kazimier. Wir verweisen Sie gerne auf diese Website.
| Venhuizen |  |
Setzt sich zusammen aus Veen (Weide) und Huizen (Häuser). Kommt auf der Karte von 'Hollands Noorderkwartier' aus dem Jahre 1288 vor als Veenhuizen.
413 bekommt Hem und Venhuizen Stadtrechte als ‚De Stede Hem’.
Bei einer Zählung 1494 hatte Hem-Venhuizen 1080 Einwohner.
Bei einer Zählung 1622 etwa 2600 Einwohner, danach sinkt jedoch die Einwohnerzahl und erst 1936 steigt sie wieder auf über 2900. | Wijdenes |  |
Vor vielen tausend Jahren entstand hier ein Sandrücken. Auf diesem Sandrücken entstand ein Dorf. An der Südseite des Sandrückens war ein Gezeitengraben, der sich bis hin zur Mitte des heutigen Dorfes hinzog und dort nach Osten abschwenkte. Im Laufe der Jahre entstanden dort Dünen und ein Strandwall wodurch das dahinterliegende Gebiet vollständig austrocknete. Da der Boden des Gezeitengrabens Sandboden war, versackte dieser weniger und so entstand letzen Ende eine Anhöhung. So ist also dieser Sandrücken entstanden. Auf diesem Sandrücken entstand die erste Ansiedlung.
Wijdenes verdankt seinen Namen wahrscheinlich einem Skandinavier (Roelof van Wienesse), der hier ein Schloss baute und von etwa 820 bis 890 wohnte.
Danach folgte das Zeitalter der römischen Richter. So wurde Wijdenes ein katholisches Kirchendorf mit dem Schutzheiligen St. Ludgerus. In dieser Periode wurde ein Kloster der Karmelitiner gebaut. Das Grundstück, wo sich das Kloster mal befand, heißt jetzt noch die ‚Cloosterweide’ (Klosterweide).
Ab 999 herrschten die Freien Friesen. Diese wiederum wurden 1282 vom Grafen Floris V. (1256-1296) nach einem misslungenen Versuch einige Jahre zuvor, von seiner Flotte zwischen Wijdenes und Schellinkhout geschlagen. Wahrscheinlich hat dieser Floris das Schloss von Roelof van Wienesse erobert und anschließend verstärkt Wo sich dieses Schloss befand, ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich war dies der Fall irgendwo außerhalb des Deiches (im heutigen Markermeer also) da 1434 ein neuer Deich gebaut wurde und dadurch etwa 60 Hektar Land außerhalb des Deiches kreiert wurden. Floris V. Hat auch das Schloss Radboud in Medemblik gebaut.
1500 gab es etwa 100 Häuser in Wijdenes.
Bis 1970 war Wijdenes gemeinsam mit Oosterleek und Schellinkhout eine selbstständige Gemeinde. Ab dieser Zeit gehört Wijdenes, Hem , Oosterleek und Schellinkhout zu Venhuizen. Zu diesem Ort gehören die Nachbarschaften Wijmers, Twuiver, Kraaienburg und Molentjes,
Alte Namensformen von Wijdenes sind: Widenesse (1311), Widenes (ca. 1513) und Wijnes (1637). Die dialektalogische Aussprache ist Woidenes aber auch wohl Venès. Die Bedeutung des Namens Wijdenes ist meistens ein Hinweis auf eine weite (breite oder ausgestreckte) nes (=sumpfig, Land aussehfalb des Deiches). Nach Claes Nanninga, ein Historiker aus dem 17. Jahrhundert, hieß Wijdenes, oder eint Teil zwischen 1285 und 1321 Nieuwer Wikke weil nach eine Deichbruch die Bevölkerung sich an einem neuen Ort niederlassen musste. (Quelle: Jan Pannekeet und Dr. G. Karsten mit Dank an A. Bronner uit Wijdenes).
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